Krav Maga?

Krav Maga ist hebräisch und kann mit "Nahkampf" oder "Kontaktkampf" übersetzt werden.

 

Krav Maga ist ein taktisches Selbstverteidigungssystem, das schnell zu erlernen und leicht anzuwenden ist. Sie benötigen keinerlei Vorkenntnisse aus irgendwelchen Kampfsportarten.

Es soll erreicht werden, dass sich jede Person, egal welchen Alters, selbst verteidigen kann.

 

Es geht nicht um Perfektion, Schönheit oder Fairness. Krav Maga hat keine Regeln. Es bietet einfache Lösungen für reale gewalttätige Konfrontationen. 

 

Der Kravist möchte nicht mit perfekten Vorführungen glänzen, er strebt kein sportliches Kräftemessen an. Es geht ihm einzig und allein darum, sich und seine Lieben sicher nach Hause zu bringen.

 

Das flexible und offene System, das ständig wächst und in dem die Techniken immer wieder überprüft, abgewandelt, ersetzt und verbessert werden, wurde von Imi Lichtenfels entwickelt. Er gilt als Begründer des Krav Maga.

Er selbst war sehr sportlich, unter anderem als Ringer, erkannte aber bald, dass jeder Kampfsport an seine Grenzen stößt, da sie an Regeln gebunden sind. In einem echten Streetfight gibt es weder Regeln noch einen Ringrichter. 
Aufgrund den Krisensituationen in Israel und seiner Zugehörigkeit zum Militär entwickelte er Krav Maga - das taktische Selbstverteidigungssystem. Es sollte einfach sein und auf intuitiven Bewegungsabläufen basieren.

 

Im Krav Maga gibt es nur zwei Richtungen:

 

Angriff oder Flucht